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Bachelor Abschluss:
Immer noch recht neu und nach wie vor manchem Arbeitgeber unbekannt ist, dass in Deutschland bei allen neuen Studiengängen nur noch Bachelor- und anschließende Masterabschlüsse angeboten werden.
Entstanden ist die Idee vom Bachelor-Abschluss durch die Kritik an der Praxisferne und der langen Studiendauer bei den deutschen Magister- und Diplom-Abschlüssen. Auch dass diese Abschlüsse nun nach und nach abgeschafft werden, ist selbst manchen Studenten noch nicht geläufig.
So ist es zum Beispiel nicht mehr möglich, Diplom-Pädagogik oder Erziehungswissenschaft (Magister) zu studieren. Stattdessen wird ein neuer Bachelor-Abschluss in Bildungswissenschaft angeboten, der zu zwei Dritteln die beiden alten Studiengänge mit einschließt. Neu daran ist, dass zusätzlich die Erwachsenenbildung und die Vermittlung von Bildung durch die Neuen Medien miteinbezogen werden und dass außerdem ein Praktikum im letzten Studiendrittel vorgeschrieben ist.
So werden die alten Studiengänge überall nach und nach von zu großer Theorielastigkeit befreit und möglichst berufsrelevant "aufgestockt." Bis zum Erreichen des Bachelor- Abschlusses werden nur noch sechs Semester benötigt, im Gegensatz zu den vorherigen achtsemestrigen Studiengängen. Dafür besteht die Möglichkeit bei einem guten Bachelor- Abschluss noch ein viersemestriges Masterstudium anzuschließen, dass die wissenschaftliche Ausbildung vertieft und ergänzt.
Gleichzeitig möchte man mit diesen Abschlüssen eine gewisse Angleichung an die anderen europäischen Länder und an Nordamerika erreichen, die schon lange, den Bachelor- und den Masterabschluss eingeführt haben. Bislang hatten Berufsanfänger mit Magister- oder Diplomabschluss nicht selten Schwierigkeiten, wenn sie ihren akademischen Grad im Ausland anrechnen lassen wollten. Auch dieses Manko soll damit behoben werden. Ob der Bachelor-Abschluss den Erfolg hervorbringt, der von ihm erwartet wird, kann nur die Zukunft zeigen.
Mögliche Weiterbildungen: - Master Abschluss

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